Sommersprossen

Besonders Menschen mit roten und blonden Haaren neigen zu Sommersprossen.Sommersprossen (griech. Epheliden) sind für einige ein Schönheitsmerkmal und werden stolz gezeigt und für andere ein Makel den man am liebsten unter einer Make-Up Schicht vergraben möchte. Oft hat man Sommersprossen das ganze Jahr über aber meistens kommen sie – wie der Name schon sagt – mit den Sommermonaten und mit der stärker scheinenden Sonne. Sommersprossen treten nicht nur im Gesicht auf sondern können am ganzen Körper wie Schultern, Nacken, den Armen und Händen oder am Dekolleté auftreten. Besonders Menschen mit roten und blonden Haaren und einem hellen Hauttyp neigen zu Epheliden.

Wie Sommersprossen entstehen, wie man sie vermeiden kann und welche Mittel und Tricks es dagegen gibt erfährst du in diesem Artikel über die Vermeidung von Sommersprossen. Ich gehe gegen Ende des Artikels auch auf Cremes gegen Sommersprossen ein.

Sommersprossen attraktiv oder nicht?

Attraktivität ist generell etwas was sich nicht nur von Person zu Person unterscheidet sondern auch den jeweiligen Schwankungen in der Mode und den Zeitaltern unterliegt. So war es früher sehr wichtig einen makellosen und besonders hellen Teint im Gesicht zu tragen. Heute wird im westlichen Kulturkreis eher ein dunkler, gebräunter Teint als attraktiv und erstrebenswert empfunden aber auch die Schneewittchenblässe gilt als attraktiv. Viele Schauspielrerinnen wie Julianna Moore gelten – trotz Sommersprossen – als sehr attraktiv.

Es ist also von jeder Person selber abhängig ob Epheliden in Kauf genommen werden und stolz getragen werden oder ob man die Entstehung von Sommersprossen vermeiden möchte und diese Entfernen oder Überdecken möchte.

Wie entstehen eigentlich Sommersprossen

Sommersprossen kann man verhindern indem man der Sonne fernbleibt. Sommersprossen kann man verhindern indem man der Sonne fernbleibt. Natürlich spielt auch die Genetik eine entscheidende Rolle aber UV-Strahlung ist der ausschlaggebende Faktor.

Sommersprossen gehören wie zum Beispiel Leberflecke oder Muttermale zu den gutartigen Hautmutationen. Besonders oft treten Epheliden bei Menschen mit einer hellen Haut und roten oder blonden Haaren auf. Die menschliche Haut ist das größte Organ und neben mechanischen Schutz und dem Schutz z.B vor Kälte oder Hitze schützt uns die Haut auch vor der UV-Strahlung. Die in der Haut enthaltenen Melanozyten produzieren Melanin. Melanin dient dazu die Haut zu pigmentieren, das heißt die Haut einzufärben. Aus diesem Grund wird unsere Haut bei Sonneneinstrahlung dunkler.

Bei einer Überfunktion oder Fehlfunktion der Melanozyten kann es zu einer falschen Pigmentierung kommen. So wird vermutet, dass es ein Genvariant bei den Melanocortin-1-Rezeptoren in der Haut gibt. Dadurch entstehen dann Sommersprossen. Durch den Genvariant wird findet keine gleichmäßige Pigmentierung der Haut statt sondern nur eine fleckenartige und das typische optische Erscheinungsbild von Sommersprossen entsteht.

Es ist also darauf zu achten besonders während den Sommermonaten auf einen geeigneten UV-Schutz wert zu legen und spezielle Sonnencremes wie Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 zu nutzen.

Eine Studie an welcher 523 Französinnen im mittleren Alter teilnehmen kam zu dem Ergebnis, dass zwei Faktoren das Auftreten von Sommersprossen begünstigen: Einmal regelmäßiger Sonnenbrand und ein Gen welches als MC1R bezeichnet wird und die Informationen für die Ausschüttung von Melanin im Körper trägt. Jedoch beeinflusst das Gen MC1R nicht jeden Menschen gleich. Denn es gibt zwei unterschiedliche Arten von Melanin: Pheomelanin und Eumelanin.

Besonders Personen mit mehr Pheomelanin sind schlechter von UV-Strahlung geschützt und haben tendenziell:

  • rote oder blonde Haare
  • helle Haut
  • Epheliden
  • tendenziell weniger Tan

Die Haut von Menschen mit viel Eumelanin ist dabei besser vor den Schäden der UV-Strahlung geschützt.

Übrigens: Die Studie zeigte hingegen dass die Lentigo Solaris „Sonnenflecken“ eher bei Menschen auftreten welche:

  • dunkle Haut haben
  • tendenziell schnellen Tan bekommen
  • trotzdem Epheliden bekommen
  • viel Sonnenbaden
  • Hormone einnehmen (z.B Anti-Baby-Pille)

Wann kommen Sommersprossen bei Kindern?

Sommersprossen entstehen bei Kindern oft erst im Alter von 2-3 Jahren. Da die Gene von den Eltern an die Kinder weitergegeben werden, kann man oft schon abschätzen ob das eigene Kind Epheliden bekommen wird. Daher ist besonders bei Kindern auf einen geeigneten Sonnenschutz zu achten.

Unterschiede zwischen Sommersprossen und Sonnenflecken

Sonnenflecken werden auch Altersflecken oder Lentigo Solaris genannt. Zwischen Sommersprossen und Sonnenflecken gibt es einige Unterscheidungen.

Sommersprossen Sonnenflecken
Entstehung UV-Strahlung und Genetik Primär durch UV-Strahlung
Erscheinungsbild Ab dem 2-3 Lebensjahr, verstärkt durch Sonneneinstrahlung. Verschwinden mit dem Alter Erscheinen mit dem Alter ab 50+, verstärken sich mit der Zeit
Betroffene Stellen Treten an Armen, Händen, Nacken, Brust und im Gesicht auf Hauptsächlich an Körperstellen die von UV-Strahlen getroffen werden. Hände, Gesicht, Schultern
UV-Strahlung Treten im Sommer auf und sind im Winter weg oder nur sehr schwach vorhanden Verändern sich nicht mit der Jahreszeit
Größe 1-2 Millimeter, können jedoch vereinzelt größer sein 2 Millimeter oder größer
Rand der Pigmentflecken unregelmäßig bis klar abgegrenzt Meistens klar abgegrenzt
Farbe rot bis hellbraun

 

Wie kann ich Sommersprossen vermeiden

Als bestes Mittel gegen Sommersprossen haben sich Peelings bewährt. Als bestes Mittel gegen Sommersprossen haben sich Peelings bewährt.

Wie bereits im vorherigen Absatz beschrieben lassen sich Sommersprossen im Grunde relativ leicht vermeiden: Indem man die Sonne meidet. Natürlich sollte man sich jetzt nicht im Haus verkriechen und ähnlich wie Graf Drakula nur Nachts das Haus verlassen aber Sonnenschutz ist das A und O. Es empfiehlt sich eine geeignete Sonnencreme zu nutzen sowie speziell für das Gesicht entwickelte Sonnencremes. Aber keine Sorge, man muss trotzdem nicht auf einen dunkleren Taint benutzen. Nutzt man regelmäßig Sonnencremes bekommt man auch einen Teint und schont dabei seine Haut.

Natürlich ist es auch wichtig besonders betroffene Stellen trotz Sonnencremes nicht direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen. Vor allem sollte man das Dekolleté und die Arme und Handrücken vor längerer Sonneneinstrahlung schützen. Denn auch hier können die Pigmentflecken auftreten.

Creme gegen Sommersprossen

Es gibt verschiedene Cremes gegen Sommersprossen. Eine bewährte Methode ist die Peelingbehandlung mit einem säurehaltigen Peeling wie dem Vitamin C Serum mit Hyaluronsäure. Das Peeling dringt in die obere Hautschicht ein und wirkt so aufhellend indem es die Pigmentisierung angleicht. Ich empfehle für die vereinfachte Anwendung das Produkt Ultra Night Lift Retinol das besonders für das Gesicht geeignet ist und ebenso Hyaluronsäure enthält. Das Produkt versorgt die Haut außerdem mit Feuchtigkeit und ist besonders gut geeignet um es Abends aufzutragen und über die Nacht wirken zu lassen. Kunden auf Amazon geben im Durchschnitt 4,5 Sterne (Hier Rezensionen nachlesen) und sind daher sehr zufrieden.

Wichtig ist der Haut zwischen den Behandlungen Zeit zu geben. Ein Fruchtsäurepeeling kann die Haut austrocknen daher sollte eine Feuchtigkeitscreme verwendet werden. Auch gut geeignet ist die Aufhellende Gesichtsmaske welche die Haut mit reichhaltigen Ölen neben dem Bleicheffekt auch mit Feuchtigkeit versorgt und pflegt.

Fazit zu Sommersprossen

Sommersprossen sind wieder in der Mode. Trotzdem mögen viele die Flecken im Gesicht, Nase und den Armen nicht. Das gute an den sommerlichen Pigmentflecken ist jedoch auch, dass diese in den meisten Fällen nur bei Sonneneinstrahlung auftreten: Mann kann sich also gut darauf vorbereiten.

Da die meisten Personen mit Epheliden sowieso eine sonnenempfindliche Haut haben ist der UV-Schutz unerlässlich. Da die Hautflecken trotzdem entstehen sind meine Empfehlungen zu den Cremes gegen Sommersprossen sicherlich ein gutes Mittel um die Pigmentflecken zu bleichen und loszuwerden.

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